Auf dem Rücken der Pferde …

So mancher erfüllt sich mit einem eigenen Pferd einen Lebenstraum, der allerdings nicht ganz billig ist. Schon ein Pferd allein verschlingt einen Batzen an Geld und dann kommt auch noch das passende Zubehör dazu.

Eine Grundausstattung muss es schon sein und dazu gehören nicht nur Zaumzeug und Halfter. Der Griff tief in die Taschen beginnt schon beim Kauf des Sattels. Für den Reitsport gehören noch dazu, der Sattelgurt, Steigbügel, sowie eine Satteldecke. Soll das Pferd oder Pony vor einen Wagen kommen noch Fahrgeschirr, Kutschzäumung und Kutsche oder Sulky dazu.

Für das Pferd selber braucht der Reiter noch Gebisse oder eine gebisslose Zäumung und Hilfszügel, Vorderzeug, Longe, und nicht zu vergessen sind auch Beinschutz wie zum Beispiel Gamaschen oder Bandagen, Streichkappen und manchmal auch Hufglocken.

Die Pflege des Pferdes

Die Pflege von einem Pferd ist nicht nur zeitaufwendig, es bedarf auch einiges Zubehör, das keinem Pferdebesitzer fehlen darf. Hierzu gehören unter anderem Halfter mit einem Führstrick. Das Putzzeug das aus einem Striegel, der Kartätsche, einem Hufkratzer, einer Wurzelbürste, Schwamm, Pinsel, Schere, Eimer und Lederpflege Utensilien besteht.

Pflegeartikel sollte sich ebenfalls im Bestand befinden, zu denen wird ein Erste- Hilfe- Kasten ebenso gezählt wie ein Desinfektionsspray, Wundsalbe, Verbandsmaterial und für das Pferd selber kommen noch Fliegenspray, Huf Fett, Hautsalben und Melkfett dazu.

In der Regel stehen Pferde natürlich nicht nur in einem Stall, sondern sind die meiste Zeit auf der Weide. Hierbei ist es wetterabhängig, denn zum Herbst hin sollten sich eine Übergangsdecke, sowie eine Winterdecke im Equipment befinden. Ein Fliegenschutz, eine Abschwitzdecke und ein Transportschutz kommen ebenfalls noch hinzu.

Für den Transport in der dunklen Jahreszeit sind eventuell ein Pferdeanhänger, Warnweste oder sonstige Leuchtartikel nötig.

Spartipps für den Kauf

Zubehör für den Pferdesport muss nicht immer neuwertig sein, diejenigen, die sparen müssen, können sich an ein Onlineauktionshaus wenden. Zudem gibt es in Zeitungen, sowie auch im Internet genügend Pferdeforen und Kleinanzeigen, wo diese angeboten wird.

Wer in einem Verein ist, kann zuweilen am schwarzen Brett verlockende Angebote finden und in vielen Fällen werden auch Reiter- Flohmärkte veranstaltet. Viele Sattler haben ein Angebot an Kommissionsartikel, wie zum Beispiel, Sättel. Die sind noch sehr gut erhalten und kosten manchmal um bis zu 1000 Euro weniger, als im normalen Handel.

Der Kauf von einem Pferdeanhänger

In der Regel kaufen sich Pferdebesitzer einen gut erhaltenen Anhänger. Auch beim Kauf von einem Neuem, sollten erst einmal die Autopapiere geprüft werden, welche Anhängerlast eingetragen ist. Dabei ist zu bedenken, dass ein Anhänger mit einer Plane um einiges weniger wiegt, als einer aus Vollpolyester.

Vor dem Kauf kann eine Checkliste hilfreich sein, auf der wichtige Fragen zum Anhänger notiert werden. Hierbei sollte der Verkäufer Auskunft geben können, über das Alter des Anhängers, sowie auch zur Frage, ob es Staumöglichkeiten gibt. Des Weiteren spielt bei einem Preis auch eine große Rolle, ob der Anhänger mit einer Tränke oder sonstigen Extras ausgestattet ist.

Weiterhin ist die Frage, ob der Anhänger für ein oder für mehrere Pferde geeignet ist und, ob es Verstell Möglichkeiten gibt, dass eventuell auch ein Pony damit transportiert werden kann. Vor einem Kauf sollte der Pferdeanhänger genau inspiziert werden, in vielen Fällen reicht schon der erste Eindruck um sich über den gesamten Anhänger ein Urteil bilden zu können.

Hierbei ist ein wichtiges Kriterium, wo der Unterstellplatz für den Anhänger ist oder, ob es gar keinen gibt. Ist letzteres der Fall, kann das den Kaufpreis entscheidend beeinträchtigen. Zudem schützen viele Besitzer von so einem Anhänger die Räder mit Pappe oder etwas ähnlichem, um sie vor direkter UV- Strahlung zu schützen, hieran kann jeder erkennen, dass der Anhänger pfleglich behandelt wurde.

Zu kontrollieren ist natürlich auch die Anhänger- Vorrichtung. Der Faltenbalg der Auflaufbremse muss unversehrt sein und er muss zudem auch korrekt in der Halterung arretiert sein, denn nur so kann die gesamte Mechanik genügend vor Schmutz geschützt werden.

Der Unterboden

Da Pferde nicht gerade als Leichtgewichte zu bezeichnen sind, sollte eine genaue Kontrolle des Unterbodens erfolgen. Der muss einen einwandfreien Zustand aufweisen, sind schon Reparaturen zu erkennen, sollte von einem Kauf Abstand genommen werden.

Des Weiteren ist die Federung ein wichtiger Faktor, sowie auch die Bereifung. Die Stoßdämpfer sollten kein Öl verlieren und die Frage nach deren Alter sollte nicht vergessen werden. Um keinen Punkt auszulassen, sollte eine Checkliste angefertigt werden. Diese sollte folgende Punkte beinhalten:

  • Die äußere Erscheinung
  • Wo wird der Anhänger vorgefunden?
  • Das Stecker System überprüfen
  • Den Unterboden kontrollieren
  • Gibt es sichtbare Beschädigungen?
  • Überprüfung der Anhängevorrichtung
  • Kontrolle von Handbremse und Stützradmechanismus
  • Kontrolle von Abreißseil
  • Sind alle tragenden Teile stabil genug?
  • Beleuchtung und Bremsen überprüfen
  • Kontrolle vom Innenraum
  • Sattel- und Einstiegsklappen prüfen
  • Kontrolle der Räder und von Reserverad

Kein seriöser Verkäufer wird etwas dagegen haben, wenn auch das Dach des Anhängers inspiziert wird. Hier sollten keine Moosanhaftungen oder sonstigen Schäden sichtbar sein, denn das lässt darauf schließen, dass die Pflege stark vernachlässigt wurde.

Wie teuer ist ein Pferd

Hierbei kommt es im Wesentlichen darauf an, wo ein Pferd gekauft wird und um welche Rasse es sich handeln soll. Ein Reiter, der nur zu seinem Vergnügen in der Freizeit reiten möchte, sollte in erster Linie auf den Gesundheitszustand des Tieres und auf sein Wesen achten.

Für einen ambitionierten Reiter, der sein Pferd bei einem angesehenen Züchter erwerben will, können Pferde unter 10.000 Euro in den meisten Fällen nicht gekauft werden. Wer also keinen Wert auf Zuchtpapiere legt, kann ein Pferd für deutlich weniger Geld bekommen.

Welches Pferd darf es sein?

Um ein Pferd zu kaufen, sollte sich im Vorfeld Gedanken gemacht werden, um welches Pferd es sich handeln sollte. Möchte sich jemand einen Hengst kaufen, sollte er wissen, dass hierzu einige Erfahrungen nötig sind. Stuten dagegen werden eher als sensibel beschrieben und Wallache sind nicht immer einfach.

Zudem muss ein Kauf auch von der eigenen Größe und dem Gewicht abhängig gemacht werden. Für einen Erwachsenen gilt hierbei, das Pferd sollte unbedingt ausgewachsen sein, für Kinder eignen sich besser Ponys oder andere kleinwüchsige Vierbeiner.